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03.10.10
Am 3. Oktober fand das dritte Rennen zur Formel 1 Powerboat WM im chinesischen Linyi statt. Wieder mit dabei war auch der Pelzerhakener Powerboat Pilot Fabian Kalsow. Kalsow, der beim Rennen in Russland aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnehmen konnte, war zum ersten Mal mit seinem neuen BaBa Formel 1 Boot aus der Bootschmiede (BaBa Racing) seines Freundes Massimo Roggiero aus Italien unterwegs. Im Zeittraining, welches genauso abläuft wie in der Straßen-Formel 1, fuhr Kalsow vor 50.000 Zuschauern in der nagelneuen Wassersportarena auf einen guten 11. Platz, lediglich 1,4 Sekunden fehlten auf Platz 1. „Da ich zum ersten Mal im Boot saß, musste ich mich erst an die Umstellung gewöhnen. Das neue Boot neigt oft dazu, abzuheben, sodass ich erst das richtige Setup finden musste. Leider habe ich die Top Ten um nur 0,3 Sekunden verfehlt“, so Kalsow. Am Sonntag war das Wasser aufgrund heftigen Windes mit Schaumkronen überseht. „Das neue Boot ist mehr für das glatte Wasser geeignet. Es war sehr ärgerlich, da es an den Wochen zuvor hier immer glatt war“, so Kalsow. Beim Start kam es fast zu einer Kollision mit Tim Seebold und Pierre Lundin. Kalsow musste viel Fahrt rausnehmen, verlor aber keine Position. In Runde 6 kam es dann knüppeldick für den jungen Deutschen. Sein 400 PS starker V6 Außenbordmotor verlor dramatisch an Leistung, sodass Kalsow den Motor abstellen musste. Beim Öffnen der Motorhaube wurde klar, dass es sich um einen kompletten Motorschaden handelte. „Es ist wirklich sehr ärgerlich und enttäuschend, da dieser Motor erst ein Rennen alt war. Wir werden den Schaden in den nächsten Tagen untersuchen, was die Ursache war. Da viele Kleinteile im Wasser schwammen, kann ich mir vorstellen, dass die Motorkühlung unterbrochen war und dies den Schaden verursacht hat“, so Kalsow. Am 17. Oktober geht es für Kalsow weiter nach Liuzhou, ehe es am 24. Oktober zum letzten der drei Rennen in China nach Shenzhen geht.

